Presse & Medien

Hier finden sich Auszüge aus unserer Medienarbeit für ein Lieferkettengesetz.

  • Wiener Zeitung, 25.November 2021

Kampf der Ausbeutung

“Konzerne an die Kette”: Ein Buch als Plädoyer für ein Lieferkettengesetz.

Die Tiefkühlpizza, die Lederschuhe, das Smartphone. In ihrem Buch “Konzerne an die Kette” nehmen Veronika und Sebastian Bohrn Mena jedes dieser Produkte akribisch auseinander und rekonstruieren, wo die einzelnen Komponenten herkommen. So werden die sonnengereiften Tomaten aus Sizilien, die in der Pizzasauce stecken, etwa von Wanderarbeitern mit ausbeuterischen Werkverträgen geerntet. Die Autoren erklären in leicht verständlicher Sprache, die an manchen Stellen jener von Boulevardzeitungen gleicht, an welchen Punkten im Herstellungsprozess Menschenrechtsverletzungen und Umweltsünden begangen werden, wer dafür verantwortlich ist und wer dafür ihrer Meinung nach in die Verantwortung genommen werden sollte. Nämlich: die Konzerne.

Auf 188 Seiten untermauern die Aktivisten ihre Recherche mit Fakten, die auf ausgewiesenen Quellen basieren. Der Lösungsvorschlag der beiden scheint einleuchtend: Es braucht ein Lieferkettengesetz.

  • Tech & Nature, 23.November 2021

NGOs: Trend zur Wegwerf-Kleidung auch 2021 weiter ungebrochen

Recherche zu Modekonzern Zara veröffentlicht

Greenpeace veröffentlicht seinen Bericht kurz vor dem Black Friday am kommenden Freitag, an dem der Handel Konsument:innen für gewöhnlich mit Rabatten zur Kasse lockt. Gerade dadurch erreicht der Wegwerf-Trend jedes Jahr einen Höhepunkt. NGOs legen daher in diesem Zeitraum verstärkt die Auswirkungen der Modeindustrie offen. So veröffentlichte etwa auch die Bürgerinitiative zum Lieferkettengesetz am Dienstag eine Recherche zum spanischen Modekonzern Zara und zeigt darin Missstände in der Branche auf. In der Recherche wird etwa über Zwangsarbeit und Arbeitsausbeutung von Minderjährigen bei Zuliefer-Betrieben, über Umweltzerstörung und Steuerflucht berichtet.  Die Bürgerinitiative setzt ich für ein nationales Lieferkettengesetz ein, mit dem Konzerne aufgrund von sozialen und ökologischen Missständen zur Haftung gezwungen werden können.

  • Oberösterreichische Nachrichten, 6.November 2021

Korrektur der Konzernmacht

Da haben sich zwei gefunden, die wissen, was zu tun wäre, um die Ausbeutung von Umwelt und Menschen zu stoppen: Veronika Bohrn Mena, Expertin für prekäre Arbeit und weibliche Arbeitswelten sowie Sprecherin der BürgerInnen-Initiative für ein Lieferkettengesetz in Österreich. Ihr zur Seite steht der österreichisch-chilenische Ökonom und Publizist Sebastian Bohrn Mena, Organisator des Tierschutzvolksbegehrens und Bundessprecher der Nachhaltigkeitsinitiative “oekoreich”.

  • Der Standard, am 5.November 2021

Spanplattenfirma Kronospan in der Kritik

Der Salzburger Spanplattenerzeuger rund um die Familie Kaindl ist Vorwürfen ausgesetzt. Der grüne EU-Abgeordnete Thomas Waitz und die Initiative für ein Lieferkettengesetz werfen der Firma illegale Abholzung sowie Umweltschutz- und Menschenrechtsverletzungen vor. In Polen etwa musste sich der Betrieb bereits wegen geheimer Kartellabsprachen, Luftverschmutzung und gesundheitsgefährdenden Jobbedingungen verantworten.

  • Salzburger Nachrichten, am 26.Oktober 2021

“Entfesselte Wirtschaft schadet uns”

Ein Lieferkettengesetz könnte die Ausbeutung von Natur und Menschen stoppen. Eine Salzburgerin kämpft dafür, dass es kommt.

In Deutschland wurde heuer ein Lieferkettengesetz beschlossen. In den Niederlanden und Frankreich werden Unternehmen bereits für Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen entlang der Lieferkette, bei Subunternehmen und Lieferanten in die Pflicht genommen. Dass auch in Österreich und europaweit ein solches Gesetz kommt und breiter über das Thema diskutiert wird, dafür kämpft Veronika Bohrn Mena.

  • Kurier, am 19.Oktober 2021

Bürgerinitiative erhebt schwere Vorwürfe gegen Ferrero

Bürgerinitiative spricht von “Verbrechen des Nutella-Giganten” und lädt Justizministerin Zadic zu einem Round-Table ein.

Nachdem eine Bürgerinitiative für ein Lieferkettengesetz zuletzt die Machenschaften von Ikea in Rumänien und Bulgarien thematisiert hat, wird nun ein umfangreiches Dossier zum italienischen Süßwaren-Konzern Ferrero vorgelegt. Darin fasst die Initiative die verschiedenen Vorwürfe zusammen, mit denen der „Nutella“-Gigant in den letzten Jahren konfrontiert wurde.

Diese reichen von Kinderarbeit über Menschenhandel und von Umweltzerstörung bis hin zu systematischer Steuervermeidung. Mit dem Dossier möchte die Initiative auf einen Blick ersichtlich machen, wieso „Gütesiegel“ und freiwillige Versprechen nichts ändern würden, sondern es staatliche Regulative wie ein Lieferkettengesetz benötige.

  • Der Standard, am 14. Oktober 2021

KAMPF UMS IMAGE – Warum Ikea Krisengewinner ist und dennoch Kratzer abbekommt

Der Möbelriese wächst stark und sucht mit neuen Vertriebsschienen die Nähe zum Kunden. Doch Kritik am Umgang mit Ressourcen und Arbeitern in Osteuropa reißt nicht ab. Keine Entspannung zeichnet sich im Konflikt mit Umweltorganisationen ab. Zu den Vorwürfen rund um Raubbau und illegale Rodungen in Rumäniens Urwäldern gesellt sich scharfe Kritik an den Arbeitsbedingungen in bulgarischen Textilfabriken, die für Ikea Pölster, Sofabezüge und Bettdecken fertigen. Veronika Bohrn-Mena, Sprecherin der Bürgerinitiative für ein Lieferkettengesetz, erzählt von Monatslöhnen, die jüngst um 100 auf 400 Euro gekürzt wurden. “Ikea Österreich ist nicht bereit, sich damit ernsthaft auseinanderzusetzen, fühlt sich nicht zuständig und hält lieber sein Saubermacherimage hoch.” Bohrn-Mena sind “freundliche Worte” zu wenig. Ihre NGO hat einen Anwalt damit betraut, rechtliche Schritte gegen Ikea Österreich rund um unlauteren Wettbewerb zu prüfen. 

  • Kleine Zeitung, am 27.September 2021

Rezension über das Buch zu unserer Initiative “Konzerne an die Kette!”

  • Der Standard, am 27. August 2021

Schwedenbombe am Wiener Westbahnhof

Gibt gibt sich mit seinem neuen Möbelhaus in der Wiener City mit 160 Bäumen einen grünen Anstrich. Doch Proteste rund um illegale Abholzung in Rumänien begleiten die Eröffnung. “Von Bäumen haben sie wirklich wenig Ahnung.” Gabriel Paun mustert mitleidig Birken und Kiefern entlang der Fassade des Möbelhauses Ikea. “In diesen Trögen werden sie nicht lange überleben.” Doch um grüne Architektur sorgt sich der Präsident der rumänischen Umwelt-NGO Agent Green nur bedingt. Paun kämpft in seinem Land gegen die illegale Abholzung von Urwäldern, und Ikea steht auf seiner schwarzen Liste weit oben. Ein Jahr lang hat er dokumentiert, wie der Konzern als größter privater rumänischer Waldbesitzer systematisch Umweltstandards verletze. Neben Kahlschlag in den eigenen Forsten wirft Paun den Schweden vor, Löhne in ihren Möbelfabriken auf ein Minimum zu drücken. “Hier aber wird versucht, Probleme des Systems Ikea hinter ein paar Büschen zu verstecken”, seufzt er mit Blick auf mächtige Blumentröge.

Auf dem Weg in die durchgestylte IKEA Welt erzählen Aktivisten von Landraub, Menschenrechtsverletzungen und illegal gerodetem Holz für kurzlebige Möbel. “Wer 160 Topfpflanzen vor die Fenster stellt, ist noch lang nicht nachhaltig”, sagt Veronika Bohrn Mena, Sprecherin der Bürgerinitiative für ein Lieferkettengesetz. Ikea sei der weltgrößte Holzverbraucher. Ein Prozent aller gehandelten Holzmengen fließe in die Werke der Schweden. Rumänien liefere Rohstoff für sechs Prozent ihrer Möbel und setze damit die letzten Urwälder Europas aufs Spiel.

Ikea selbst will sich Anfang September mit der Kritik befassen und lädt NGO-Vertreter zu Gesprächen. “Man macht auf Öko und Kreislaufwirtschaft”, ärgert sich Bohrn Mena, “doch allein rund ums Holz reißen die Skandale nicht ab.”

  • heute, am 27. August 2021

Demo störte Möbelhauseröffnung

Doch während man drinnen feierte und alle per du waren, wurde draußen protestiert. Rund hundert Aktivisten störten die Fest-Idylle, demonstrierten gegen gegen den schwedischen Konzern als weltweit größten Holzverbraucher. “Seit Jahren wird dokumentiert, wie Ikea illegal gerodetes Holz verwendet, etwas aus der Ukraine, Sibirien oder Rumänien”, meinte Organisatorin Veronika Bohrn Mena. Andere Umweltschützer warfen IKEA “Greenwashing”, also Image-Aufpolierung mit viel Grün auf der Fassade vor.

  • Die Presse, am 27. August 2021

Der lange Schatten des Wiener IKEAs

Das als nachhaltig angepriesene Konzept sorgt für Widerstand – vor der Filiale protestierten am Donnerstag Aktivisten. “Wir wollen darauf aufmerksam machen, das hinter der grünen Fassade von IKEA in Wirklichkeit kein grünes Produkt steckt, sagt Veronika Bohrn Mena, Sprecherin der Initiative der Presse. “Ikea bemüht sich zwar sehr, ein nachhaltiges Image zu vermitteln, tatsächlich ist es aber so, dass hinter den Produkten Raubbau und illegal gerodetes Urwaldholz stecken. Ikea ist weltweit der Konzern, der das meiste Holz verbraucht. Der Stadt-IKEA ist ein reiner Marketinggag.”

  • Radio FM4, am 26. August 2021

Hinter der grünen Fassade von IKEA

Die österreichische Initiative Lieferkettengesetz will endlich mehr Transparenz und Konzerne für solche Vergehen in die Verantwortung nehmen: „Wir wollen, dass wenn ich zukünftig zu IKEA einkaufen gehe, dass auf dem Stuhl draufsteht, woher das Holz stammt, aus dem der Stuhl gefertigt wurde“, sagt die Sprecherin der Initiative, Veronika Bohrn Mena, bei der Kundgebung. „Ich will wissen, wie der Stuhl gemacht wurde. Ich will wissen, in welcher Fabrik er gemacht wurde […] und ich will wissen, dass es dabei zu keinen groben Verletzungen von Menschenrechten oder Umweltauflagen gekommen ist. Das heißt, wir fordern die totale Transparenz von IKEA und jedem anderen Konzern.“

  • Der Standard, am 26. August 2021

Ikea eröffnet am Wiener Westbahnhof, begleitet von Protesten

Nie gab sich Ikea einen grüneren Anstrich, nie war ein neuer Standort des Einrichtungsriesen in Österreich umstrittener.

Bis zur Dachterrasse hinauf, 31 Meter über dem Boden, will Ikea einem urbanen, weltoffenen und umweltbewussten Publikum ein gutes Gewissen beim Einkaufen verschaffen. Doch vor seinen Toren zeichnen Aktivisten eine andere Welt. Sie erzählen von Landraub, Menschenrechtsverletzungen und illegal gerodetem Holz für kurzlebige Möbel. “Wer 160 Topfpflanzen vor seine Fenster stellt, ist noch lange nicht nachhaltig”, sagt Veronika Bohrn Mena, Sprecherin der Bürgerinitiative für ein Lieferkettengesetz, im Gespräch mit dem STANDARD.

  • Bezirkszeitung, am 25. August 2021

Proteste wollen Eröffnung des Wiener City-Ikea stören

“Die feierliche Eröffnung des neuen IKEA dürfte nicht ohne Krach über die Bühne gehen. Die “Bürgerinitiative für ein Lieferkettengesetz”, der die Autorin Veronika Bohrn-Mena vorsteht, kündigt Proteste an. Die Filiale solle als “nachhaltige Oase positioniert werden”, heißt es in einer Aussendung. Was aber wirklich hinter der grünen Fassade steckt, das zeigt Ikea nicht. Illegal gerodetes Holz aus Urwäldern, Landraub und Menschenrechts-Verletzungen sind seit vielen Jahren dokumentiert.”

  • FALTER, 24.August 2021

Alter Schwede!


“Längst nicht alle sagen Hej zu Ikea. So haben Aktivisten der Bürgerinitiative für ein Lieferkettengesetz zur großen Protestaktion anlässlich der Eröffnung aufgerufen. Das Motto: „Außen hui, innen pfui“. Der weltgrößte Verbraucher von Holz investiere zwar viel in Werbung und PR, erfülle aber seine Verantwortung für die eigene Lieferkette nicht.
Tatsächlich gelingt es dem Möbelgiganten wie keinem anderen Konzern, sämtlichen Skandalen zum Trotz das Image als freundlich-sauberer Problemlöser, Partner auf Augenhöhe, ja sogar Familienmitglied zu wahren.”

  • Österreich, 24.August 2021

Bürgerinitiative will Missstände aufzeigen: Protest gegen “Öko” IKEA am Westbahnhof geplant

Der schwedisch Möbelkonzern soll illegal gerodetes Holz verwenden. “Außen hui, innen pfui” unter diesem Motte protestiert die Bürgerinitiative Lieferkettengesetz gegen die neue IKEA Filiale am Westbahnhof.

  • Cash, Juli/August 2021

Coverstory: Wo beginnt die Verantwortung ?

Wer verantwortet die Lieferkette? Das Handelsmagazin Cash berichtet über unsere Initiative:

“Die Bürgerinitiative für ein Lieferkettengesetz in Österreich sieht dafür das Lobbying der Industrieverbände in derVerantwortung und appelliert an die österreichische Bundesregierung, auf europäischer Ebene entsprechenden Druck zu machen. „Es ist eine Schande, dass wir im Jahr 2021 überhaupt noch diskutieren müssen, ob europäische Produkte mit Kinderarbeit produziert werden dürfen oder nicht. Konzerne müssen dazu gezwungen werden, damit aufzuhören“, so Sprecherin Veronika Bohrn Mena.

  • Die Presse, am 25.Juni 2021

Näher, diversifizierter, vielleicht sogar gerechter

Die Presse hat mit unserer Sprecherin Veronika Bohrn Mena über unsere Forderungen und das so dringend notwendige Lieferkettengesetz gesprochen.

  • ORF Wien heute, am 12.Juni 2021

Protest gegen Kinderarbeit

Bericht über unsere Aktion am internationalen Tag gegen Kinderarbeit, gemeinsam mit Kindern im Alter von 8 bis 14 Jahren. Drei 12-14 jährige Mädchen haben die Gelegenheit genutzt, um die Leidensgeschichten von Gleichaltrigen aus dem globalen Süden nachzuerzählen. 

  • Datum, am 11.Juni 2021

Achtung, Kettenpflicht !

Welche Verantwortung tragen heimische Unternehmen für ihre Zulieferer in Schwellen- und Entwicklungsländern  ? Unsere Sprecherin Lena Schilling diskutiert mit Außenhandelsexperte Gabriel Felbermayr im DATUM-Streitgespräch über Lieferkettengesetze.

  • Handelsmagazin Cash, am 27.Mai 2021

Lieferkettengesetz gerät ins Stocken

Das Handelsmagazin Cash greift unsere Kritik an der Verzögerung der Vorlage des Lieferkettengesetz durch die EU-Kommission trotz der großen Mehrheit im Parlament auf. Denn demokratische Prozesse dürften nicht durch das Lobbying von Industriekonzernen bestimmt werden!

  • Der Standard, am 23.April 2021

Lieferkettengesetz: Menschenrechte statt Kinderarbeit?

Unsere Sprecherin Veronika Bohrn Mena hat im Videointerview erklärt, wie ein Lieferkettengesetz gegen Kinderarbeit, moderne Sklaverei und Umweltzerstörung wirkt. “Denn viele Produkte werden unter miserablen Bedingungen produziert. Fairer Konsum ist oft schwierig. Ein Lieferkettengesetz soll das ändern – und Unternehmen zur Verantwortung ziehen.”

  • Tiroler Tageszeitung, am 15.April 2021

Ruf nach Importverbot aus Regenwald-Region

Durch fehlende Herkunftskennzeichnung ist eine Rückverfolgbarkeit kaum möglich, Konsumenten werden zu unfreiwilligen Unterstützern des Raubbaus”, so Initiative in einer Aussendung. Die Initiative fordert ein Importverbot von Waren, die nachweislich auf Kinderarbeit und Umweltzerstörung basieren.

  • ORF.at am, 14.April 2021

Unternehmen „zur Transparenz verpflichten“

“Mit der Regenwaldabholzung schreite der ökologische Raubbau „im Rekordtempo“ voran. Der Verein verwies darauf, dass durch die Regenwaldabholzung die lokale Bevölkerung von ihrem Land vertrieben werde. „Damit ist aber nicht nur Umweltzerstörung im großen Stil verbunden, sondern auch Kinderarbeit und Formen moderner Sklaverei, wie kürzlich Greenpeace am Beispiel Milka aufzeigte“, so die Bürgerinitiative. Unternehmen sollten mit einem Lieferkettengesetz „zur Transparenz verpflichtet“ werden, so Veronika Bohrn Mena, die Sprecherin der Initiative.”

  • Kleine Zeitung, am 14.April 2021

Verheerende Bilanz: EU auf Platz zwei der Regenwald-Vernichter

Enorme Flächen werden zerstört für den Anbau von Soja, Palmöl, Kakao und Kaffee sowie für die Fleischproduktion.

  • Wiener Zeitung, am 14.April 2021

Umweltschützer machen bei Lieferkettengesetz Druck:

Die Fläche, größer als der Neusiedlersee, wird für Österreich im Regenwald zur Herstellung von Soja, Fleisch, Kakao und Kaffee beansprucht.

  • Kronen Zeitung, am 8.April 2021

Appell an Austro-Konzerne: Stoppt grausame Kinderarbeit!

“Österreich muss hier nachziehen. Denn in den Fabriken der Billigstlohn-Länder herrschen oft entsetzliche Zustände. Diese werden aus Gründen der Gewinnmaximierung bewusst ignoriert.” Kritisiert die Aktivistin Veronika Bohrn Mena. Sie fordert zusätzlich, dass die Konzerne auch zur Klimaschutz-Verantwortung gezogen werden müssen: “Die weltweit 25 größten Konzerne stoßen 50 Prozent der Emissionen aus.”

  • Freien Radio Freistadt, am 24.März 2021

Interview mit Lena Schilling zur neuen Initiative für ein Lieferkettengesetz.

Schilling ist bei Fridays for Future aktiv, hat den Österreichischen Jugendrat mitgegründet und setzt sich gemeinsam mit Veronika Bohrn Mena und vielen weiteren für ein Lieferkettengesetz ein.

  • Ö1 Mittagsjournal, am 19.März 2021

Lena Schilling erklärt live vom Klimastreik, warum ein Lieferkettengesetz der beste Klimaschutz ist

  • Radio FM4, am 10.März 2021

Lena Schilling erklärt das Lieferkettengesetz

Gesprächsgast am Mittwoch um Mitternacht war die von „Fridays for Future“ bekannte Aktivistin Lena Schilling, eine der Sprecherinnen der Initiative lieferkettengesetz.at, der wichtigsten konkreten Umwelt- und Menschenrechtsschutz-Maßnahme unserer Tage.

  • Österreich, am 5.März 2021

Kommentar unsere Sprecherin Veronika Bohrn Mena in der Österreich.

  • Kleine Zeitung & Tiroler Tageszeitung am 5.März 2021

KAMPFANSAGE ANS BILLIG-T-SHIRT

“…die Bürgerinitiative für ein Lieferkettengesetz in Österreich unter dem Hashtag #EndlichDonnerstag eine „Mitmach-Bewegung“. Gewerkschafterin und Komitee-Sprecherin Veronika Bohrn Mena schreibt in einer Aussendung, Konzerne würden erst dann ihre Haltung ändern, wenn ihre Profite bedroht sind. Deshalb sei ein Lieferkettengesetz in Österreich wichtig.”

  • Wiener Zeitung, am 17.Februar 2021

Rechtsbrüche entlang der Lieferkette

Konzerne produzieren genau dort, wo die Löhne und arbeitsrechtlichen Bedingungen am schlechtesten sind, um daraus den maximalen Profit zu schlagen. Gegen dieses System der Ausbeutung das auch nicht ohne Kinder- und Zwangsarbeit auskommt und Menschen zu modernen Sklav*innen macht, hilft nur eine gesetzliche Regulierung und ordentliche Strafen für Konzerne die dagegen verstoßen! 

Darüber und unsere Initiative hat sich unsere Sprecherin Veronika Bohrn Mena mit der Wiener Zeitung unterhalten. 

  • Tech & Nature, am 15.Februar 2021

AUCH IN ÖSTERREICH GEFORDERT

Lieferkettengesetz: Deutsche Unternehmen haften bald für Menschenrechtsverstöße

Auch für Österreich fordert die Bürger*innen-Iniative für ein Lieferkettengesetz eine ähnliche Gesetzgebung. Laut eigenen Aussagen, wird die Initiative im Moment durch mehr als 40 Mitglieder getragen unter anderem Arbeitsmarktexpertin Veronika Bohrn Mena, Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb und Umweltmediziner Hans-Peter Hutter gehören  zu den Unterstützern. Nach dem fixen Lieferkettengesetz in Deutschland,  planen sie nun für die nächsten Wochen eine Intensivierung der Gespräche mit der österreichischen Bundesregierung. Klimaschutzministerin Leonore Gewessler ( Die Grünen) äußert sich in einer Aussendung der Initiative zustimmend zu den Forderungen :“ „Wenn multinationale Konzerne die Umwelt zerstören – oder es andere in ihrem Auftrag tun -, dann müssen sie dafür haften. Und zwar hier bei uns, wo sie ihre Gewinne machen. (…) Der Schutz von Klima, Umwelt und unseren Lebensgrundlagen darf nicht länger auf freiwilliger Basis erfolgen.“

  • Der Standard, am 12.Februar 2021

Deutsche Konzerne müssen für Menschenrechtsverletzungen geradestehen

Deutschland zwingt große Unternehmen ab 2023 dazu, Missstände entlang globaler Lieferketten zu beseitigen. Statt einer Haftung droht Bußgeld.

“Veronika Bohrn Mena, Sprecherin einer Bürgerinitiative, die auch für Österreich ein Liefergesetz fordert, drängt darauf, dass die Regierung hierzulande nachzieht. Man habe Gespräche mit Mitgliedern Regierung aufgenommen. Vertiefende Gespräche mit den Parlamentsfraktionen sollen folgen. “In Österreich wurde jedoch seitens der Bundesregierung noch kein Prozess aufgesetzt, und das muss sich sofort ändern.””

  • OE24.at, am 12.Februar 2021

Deutsche Regierung einigt sich auf Lieferkettengesetz

Details werden am Vormittag vorgestellt – Gesetz soll 2023 in Kraft treten – Zunächst soll es nur für große Konzerne gelten.

“Für Österreich fordert die heimische Bürger*innen-Initiative für ein Lieferkettengesetz ebenfalls rechtliche Folgen für große Unternehmen bei Verstößen entlang ihrer globaler Lieferketten. Man habe bereits Gespräche mit Mitgliedern Regierung aufgenommen und werde diese in den kommenden Wochen ausweiten, heißt es in einer Pressemitteilung. Danach sollen vertiefende Gespräche mit Parlamentsfraktionen folgen. “In Österreich wurde jedoch Seitens der Bundesregierung noch kein Prozess aufgesetzt und das muss sich nun sofort ändern” so Veronika Bohrn Mena, Sprecherin der Initiative. Man sei in engem Austausch mit dem deutschen Entwicklungsminister Gerd Müller und erhalte in Österreich Unterstützung durch Klimaministerin Leonore Gewessler (Grüne).”

  • Der Standard, am 31.Jänner 2021

Dieses Gesetz soll den Kapitalismus zähmen und Einkaufen einfacher machen

Immer mehr Länder diskutieren darüber, Konzerne für Vorfälle in ihrer Lieferkette haftbar zu machen. Jetzt kommt die Debatte um ein solches Gesetz auch nach Österreich. Unsere Sprecherin Veronika Bohrn Mena dazu: “Konzerne sollen veröffentlichen, wer ihre Zulieferer sind und wo ihre Rohstoffe herkommen. Wenn Menschenrechte verletzt werden, soll der Konzern Strafe zahlen und der Geschäftsführer haften. Der Wirt nebenan, der Sozialdumping betreibt, haftet persönlich und zahlt Strafe. Warum gilt das für Amazon-Chef Jeff Bezos nicht?

  • Radio FM4, am 22.Jänner 2021

Was will die Initiative Lieferkettengesetz?

Wir wurden auf Radio FM4 vorgestellt und unserer Sprecherin Veronika Bohrn Mena hat erklärt was wir überhaupt wollen. Nämlich gleiches Recht für alle! Gesetze müssen auch für international agierende Konzerne gelten und diese müssen für die Schäden, die sie verursachen auch gefälligst zur Verantwortung gezogen werden. Wir wollen keine sklavenähnlichen Zustände auf Kakao- und Kaffeeplantagen mehr, Näherinnen sollen in Bangladeschs genauso wenig ausgebeutet werden dürfen wie in Rumänien oder Österreich, giftige Pestizide dürfen auch nicht in Afrikas Böden einsickern und unsere Luft soll uns zum atmen bleiben. Dafür braucht es ein Lieferkettengesetz!

  • Salzburger Nachrichten, am 11.Jänner 2021

Per Gesetz zum guten Gewissen 

Kinderarbeit, Landraub, Umweltzerstörung: Kann man Konzerne für die Zustände entlang der Lieferkette verantwortlich machen? Unsere Sprecherin Veronika Bohrn Mena erklärt, warum wir uns gerade jetzt für ein Lieferkettengesetz in Österreich engagieren.

  • ORF.at, am 9.12.2020

AK, ÖGB und SPÖ fordern Sozialstandards in der Lieferkette

Außerdem wurde Ende November die „Initiative Lieferkettengesetz Österreich“ gestartet, die sich für ein Gesetz einsetzt, das „Konzerne vor Ort zur Verantwortung zieht und einen nationalen Beitrag zur europäischen Debatte leistet“, wie Veronika Bohrn Mena, Sprecherin der Initiative formuliert.

  • Salzburger Nachrichten & Tiroler Tageszeitung, am 01.11.2020
  • Der Standard, am 29.11.2020

Wer trägt die Verantwortung, wenn ein multinationaler Konzern Mist baut?

“Auch in Österreich stoßen die Anliegen der Befürworter auf offene Ohren. Sebastian Bohrn Mena, Initiator des Tierschutzvolksbegehrens, trommelt für eine Initiative nach deutschem Vorbild, die 2021 richtig loslegen will. Zahlreiche Unterstützer habe er schon auf seiner Seite, sagt Bohrn Mena und zählt Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb, Umweltmediziner Hans-Peter Hutter, Klimaaktivistin Lena Schilling, Kulturwissenschafterin Judith Kohlenberger und Ökonomin Katharina Mader dazu. Es reiche nicht, hier nur auf entsprechende EU-Initiativen zu setzen, so der Ex-Politiker. Man müsse für das Thema auch auf nationalstaatlicher Ebene Mitstreiter finden und Bewusstseinsbildung betreiben.”