Presse & Medien

  • Wiener Zeitung, am 17.Februar 2021

Rechtsbrüche entlang der Lieferkette

Konzerne produzieren genau dort, wo die Löhne und arbeitsrechtlichen Bedingungen am schlechtesten sind, um daraus den maximalen Profit zu schlagen. Gegen dieses System der Ausbeutung das auch nicht ohne Kinder- und Zwangsarbeit auskommt und Menschen zu modernen Sklav*innen macht, hilft nur eine gesetzliche Regulierung und ordentliche Strafen für Konzerne die dagegen verstoßen! 

Darüber und unsere Initiative hat sich unsere Sprecherin Veronika Bohrn Mena mit der Wiener Zeitung unterhalten. 

  • Tech & Nature, am 15.Februar 2021

AUCH IN ÖSTERREICH GEFORDERT

Lieferkettengesetz: Deutsche Unternehmen haften bald für Menschenrechtsverstöße

Auch für Österreich fordert die Bürger*innen-Iniative für ein Lieferkettengesetz eine ähnliche Gesetzgebung. Laut eigenen Aussagen, wird die Initiative im Moment durch mehr als 40 Mitglieder getragen unter anderem Arbeitsmarktexpertin Veronika Bohrn Mena, Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb und Umweltmediziner Hans-Peter Hutter gehören  zu den Unterstützern. Nach dem fixen Lieferkettengesetz in Deutschland,  planen sie nun für die nächsten Wochen eine Intensivierung der Gespräche mit der österreichischen Bundesregierung. Klimaschutzministerin Leonore Gewessler ( Die Grünen) äußert sich in einer Aussendung der Initiative zustimmend zu den Forderungen :“ „Wenn multinationale Konzerne die Umwelt zerstören – oder es andere in ihrem Auftrag tun -, dann müssen sie dafür haften. Und zwar hier bei uns, wo sie ihre Gewinne machen. (…) Der Schutz von Klima, Umwelt und unseren Lebensgrundlagen darf nicht länger auf freiwilliger Basis erfolgen.“

  • Der Standard, am 12.Februar 2021

Deutsche Konzerne müssen für Menschenrechtsverletzungen geradestehen

Deutschland zwingt große Unternehmen ab 2023 dazu, Missstände entlang globaler Lieferketten zu beseitigen. Statt einer Haftung droht Bußgeld.

“Veronika Bohrn Mena, Sprecherin einer Bürgerinitiative, die auch für Österreich ein Liefergesetz fordert, drängt darauf, dass die Regierung hierzulande nachzieht. Man habe Gespräche mit Mitgliedern Regierung aufgenommen. Vertiefende Gespräche mit den Parlamentsfraktionen sollen folgen. “In Österreich wurde jedoch seitens der Bundesregierung noch kein Prozess aufgesetzt, und das muss sich sofort ändern.””

  • OE24.at, am 12.Februar 2021

Deutsche Regierung einigt sich auf Lieferkettengesetz

Details werden am Vormittag vorgestellt – Gesetz soll 2023 in Kraft treten – Zunächst soll es nur für große Konzerne gelten.

“Für Österreich fordert die heimische Bürger*innen-Initiative für ein Lieferkettengesetz ebenfalls rechtliche Folgen für große Unternehmen bei Verstößen entlang ihrer globaler Lieferketten. Man habe bereits Gespräche mit Mitgliedern Regierung aufgenommen und werde diese in den kommenden Wochen ausweiten, heißt es in einer Pressemitteilung. Danach sollen vertiefende Gespräche mit Parlamentsfraktionen folgen. “In Österreich wurde jedoch Seitens der Bundesregierung noch kein Prozess aufgesetzt und das muss sich nun sofort ändern” so Veronika Bohrn Mena, Sprecherin der Initiative. Man sei in engem Austausch mit dem deutschen Entwicklungsminister Gerd Müller und erhalte in Österreich Unterstützung durch Klimaministerin Leonore Gewessler (Grüne).”

  • Der Standard, am 31.Jänner 2021

Dieses Gesetz soll den Kapitalismus zähmen und Einkaufen einfacher machen

Immer mehr Länder diskutieren darüber, Konzerne für Vorfälle in ihrer Lieferkette haftbar zu machen. Jetzt kommt die Debatte um ein solches Gesetz auch nach Österreich. Unsere Sprecherin Veronika Bohrn Mena dazu: “Konzerne sollen veröffentlichen, wer ihre Zulieferer sind und wo ihre Rohstoffe herkommen. Wenn Menschenrechte verletzt werden, soll der Konzern Strafe zahlen und der Geschäftsführer haften. Der Wirt nebenan, der Sozialdumping betreibt, haftet persönlich und zahlt Strafe. Warum gilt das für Amazon-Chef Jeff Bezos nicht?

  • Radio FM4, am 22.Jänner 2021

Was will die Initiative Lieferkettengesetz?

Wir wurden auf Radio FM4 vorgestellt und unserer Sprecherin Veronika Bohrn Mena hat erklärt was wir überhaupt wollen. Nämlich gleiches Recht für alle! Gesetze müssen auch für international agierende Konzerne gelten und diese müssen für die Schäden, die sie verursachen auch gefälligst zur Verantwortung gezogen werden. Wir wollen keine sklavenähnlichen Zustände auf Kakao- und Kaffeeplantagen mehr, Näherinnen sollen in Bangladeschs genauso wenig ausgebeutet werden dürfen wie in Rumänien oder Österreich, giftige Pestizide dürfen auch nicht in Afrikas Böden einsickern und unsere Luft soll uns zum atmen bleiben. Dafür braucht es ein Lieferkettengesetz!

  • Salzburger Nachrichten, am 11.Jänner 2021

Per Gesetz zum guten Gewissen 

Kinderarbeit, Landraub, Umweltzerstörung: Kann man Konzerne für die Zustände entlang der Lieferkette verantwortlich machen? Unsere Sprecherin Veronika Bohrn Mena erklärt, warum wir uns gerade jetzt für ein Lieferkettengesetz in Österreich engagieren.

  • ORF.at, am 9.12.2020

AK, ÖGB und SPÖ fordern Sozialstandards in der Lieferkette

Außerdem wurde Ende November die „Initiative Lieferkettengesetz Österreich“ gestartet, die sich für ein Gesetz einsetzt, das „Konzerne vor Ort zur Verantwortung zieht und einen nationalen Beitrag zur europäischen Debatte leistet“, wie Veronika Bohrn Mena, Sprecherin der Initiative formuliert.

  • Salzburger Nachrichten & Tiroler Tageszeitung, am 01.11.2020
  • Der Standard, am 29.11.2020

Wer trägt die Verantwortung, wenn ein multinationaler Konzern Mist baut?

“Auch in Österreich stoßen die Anliegen der Befürworter auf offene Ohren. Sebastian Bohrn Mena, Initiator des Tierschutzvolksbegehrens, trommelt für eine Initiative nach deutschem Vorbild, die 2021 richtig loslegen will. Zahlreiche Unterstützer habe er schon auf seiner Seite, sagt Bohrn Mena und zählt Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb, Umweltmediziner Hans-Peter Hutter, Klimaaktivistin Lena Schilling, Kulturwissenschafterin Judith Kohlenberger und Ökonomin Katharina Mader dazu. Es reiche nicht, hier nur auf entsprechende EU-Initiativen zu setzen, so der Ex-Politiker. Man müsse für das Thema auch auf nationalstaatlicher Ebene Mitstreiter finden und Bewusstseinsbildung betreiben.”